Der Balkon muss grün werden!

Das ist mein Motto, seit dem ich letztes Jahr in meine neue Wohnung gezogen bin. Aber da war grad Hochsommer, dann Herbst und der Winter. Nicht gerade die idealsten Bedingungen, um meinen Balkon auf zu peppen. Allerdings muss ich gleich dazu sagen, es ist jz kein “richtiger“ Balkon, sondern ein französischer Balkon. Was so viel heißt, dass ich ein Blechbrett habe und ein Metallgerüst, in türkis. Tja, hört sich nicht besonders einladend an, oder?

Aber das soll sich ändern! Heute ist wiedermal der erste Tag, nach grauen, grausigen Tagen, wo man die Sonne nur erahnen konnte und siehe da mein grüner Daumen ist wieder topfit! Also hieß es diesen Morgen – ran an die Planung!
Ich brauche immer irgendwelche Bilder, damit ich mir etwas besser vorstellen kann, also habe ich mal meinen Bleistift und Finliner geschnappt und losgelegt…
Darf ich vorstellen mein Balkon…
balkon

Somit hätten wir mal die Grundlage. Schritt 2 – Was will ich eigentlich haben?
Auf alle Fälle Lavendel!  Und natürlich Kräuter. Es gibt nichts besseres als frische Kräuter im Salat oder anderen Gerichten, oder einfach auf’m Butterbrot. Nur welche? Hier mal meine Top 5…

kräuter.jpegSoweit so gut. Aber irgendwie hätte ich auch gerne etwas Gemüse oder Obst. Wie in einem richtigen Garten halt. Aber das Platzproblem….da muss was platzsparendes her! Ich dachte da so an Tomaten (die dann hoffentlich besser aussehen, als auf meiner Skizze), Erdbeeren und Pflücksalat…
gemüse

Mhm also die Wunschliste wäre ja schon mal gut bestückt. Jz gehts aber ans Eingemachte – wie soll ich das alles unterbringen?! Diesbezüglich hab ich mal im Internet herumgesucht und siehe da, ab morgen gibts bei Tschibo Garten/Balkon – Utensilien. Ich hab mir gedacht, ich werde die Pflanzentaschen nehmen – ich kann sie am Gitter festmachen und pro Tasche 4 Pflanzen unterbringen. Das würde sich ideal ausgehen. Und die Anzuchtssets für Tomaten und Erdbeeren werde ich auch ausprobieren. Das Einzige, das mir noch Probleme bereitet, ist der Pflücksalat. Ich würde ihn gerne in eine normale längliche Pflanzenboxdings geben, aber ich bin mir nicht sicher, ob das Blechdings stark genug dafür ist. Eine Alternative wäre einzelne Blumentöpfe zu kaufen, die man aufhängen kann. Aber das wird dann wirklich mühsam. Mhm mal schauen, vielleicht fällt mir noch eine Lösung ein. Glücklicherweise gibt es ja noch die Märkte, um frischen Salat zu bekommen! 😉

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Wie Frauen sein sollen…

Frauen sollen…

…dünn sein. – Sorry, aber Essen ist viel zu gut.

…sich gewählt ausdrücken. – Kruzidiakennuamoi sicha ned!

…nachts nicht alleine unterwegs sein. – Gut, also soll ich in Zukunft aufs Kino, Essen gehen, Fortgehen, Abendevents, bei denen ich arbeiten soll, usw., verzichten. Oder soll ich mir dann jedes mal jemanden „aufreissen“, der mich nach Hause bringt?!

…eine Armlänge – Abstand zu potenziellen Gewalttätern einhalten. – Also erstens mal ist das nicht im Alltag übernehmbar – öffentliche Verkehrsmittel, einkaufen… und zweitens, haben die das seit neuestem auf der Stirn stehen, ob sie Verbrecher sind oder nicht?!

…einen Freund/Mann haben. – Wieso machen die meisten da so einen Stress um das Thema. Ich bin gerne Single und wenns mal mit einem Mann passen sollte, dann passts, aber ich gehe sicher nicht hysterisch auf Männersuche.

…Kinder haben. – Also ich möchte keine Kinder haben. Bin ich deshalb jetzt ein schlechterer Mensch/ keine richtige Frau?!

…gut aussehen. (auch beim Sport) – Hahaha ja klar…Wie soll das bitte beim Sport/ Krankheit…gehen?! Also ich finde mich hübsch und das ist das Wichtigste!

…klug sein, aber nicht zu klug. – Wer legt da eigentlich die Parameter fest?

…schweigsamer sein. – Also ich rede wann und wieviel ich will. Und auch über Themen, die andere vielleicht als Tabu empfinden, aber ich finde, dass man gerade über die Themen reden soll, die gerne unter den Tisch gekehrt werden.

…keine Macken haben. – Ich habe Dutzende davon und bin auch nicht immer á la „Eitle-Weile- Sonnenschein“ drauf. Is halt so.

…so sein, wie sie sind!

Kräutersalben leicht gemacht

Wie euch vielleicht schon aufgefallen ist, besuche ich in letzter Zeit viele unterschiedliche Workshops. So auch am Samstag, wo ich bei einem Salben Workshop bei Sonnentor war. Geleitet wurde der Kurs von der Kräuterpädagogin Mag. Binder, die viele weitere Workshops bei Sonnentor anbietet.
Also als wir, eine bunt gemischte Gruppe, ausschließlich bestehend aus Frauen (was für ein Zufall ;)), vollständig waren, ging es nach einer kurzen Vorstellrunde schon mit der Theorie los. Ich hatte ja anfänglich etwas Bammel, weil ich dachte, dass es sicher hoch kompliziert ist, Kräutersalben herzustellen, denn schließlich kriegt man die ja fast nur in der Apotheke. Aber falsch gedacht, es ist wirklich einfach!

Julia hat uns alles Step by Step erklärt – angefangen bei den Ölauszügen und den unterschiedlichen Wirkungen der Öle, über die unterschiedlichen Wachse und Fette, die man verwenden kann, bis hin zu den unterschiedlichen Kräutern und Gewürzen und ihren Wirkungen.

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Nach dem theoretischen Teil gings dann auch schon an die Gläser, um unser erlerntes Wissen, gleich mal auszuprobieren. Im Teamwork haben wir die Salbengläser desinfiziert, die Salben gemischt, erhitzt, gerührt und abgefüllt.

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Oh beinahe hätte ich es vergessen, wir haben eine Zitronenmelisse-Salbe (besonders hilfreich bei Fieberblasen) und eine Johanniskraut-Ringelblumensalbe gemacht, die wir natürlich mitnehmen durften. Ich war und bin noch so motiviert mir meine eigenen Salben zu machen, dass ich mir gleich nachdem Kurs eine Packung getrocknete Ringelblumen bei Sonnentor gekauft habe. Mal schauen obs klappt!
Falls ihr auch lernen wollt, wie man Salben selbst macht, habt ihr Ende Februar nochmal die Chance den Workshop zu machen.

Last but not least

Heute ist es schon wieder soweit. Der letzte Tag im Jahr 2015. Und morgen schreiben wir schon 2016. Ich bin schon sehr gespannt, was dieses Jahr bringen wird. Aber bis es soweit ist, werde ich nochmal etwas nachdenklich und blicke etwas zurück.

Dieses Jahr war vor allem von vielen Reisen gekennzeichnet…ich glaube sogar, dass es mein Rekordjahr war. Ich war in Prag, Südengland, auf Uni Exkursion von Lübeck bis Danzig,  in Bern,auf Föhr und auf einer weiteren Uni Exkursion quer durch Nieder- und Oberösterreich . Überall habe ich wunderschöne Plätze entdeckt, umwerfendes Essen genossen, neue „Mutproben“ bestanden,  viele umwerfende Menschen kennengelernt und Erfahrungen gesammelt.
Meine Urlaube halte ich gerne in Fotoalben fest, so gibt es zum Beispiel 2 Alben nur für den Südengland Urlaub. Für nächstes Jahr habe ich mir ein Memory Book im Shop der lieben Ja-Sagerin gekauft, in dem ich alle Erinnerungen festhalten kann.

Eine weitere kleine Gedächtnisstütze für meine Reise nach Föhr, erhielt ich vor kurzem per Mail in der Form eines wunderschönen E-Papers. Vielen Dank nochmal dafür!
Da ich aber eher ein Mensch bin, der etwas in der Hand haben möchte, habe ich es kurzerhand ausgedruckt und zu einem kleinen Buch gebunden. (wie sowas geht, habe ich vor ein paar Wochen in einem tollen Workshop gelernt.)

Vielen Dank für ein wunderschönes, achterbahn-artiges Jahr 2015! Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2016!

bussal anja

 

Papier und Faden

Das ist es was man braucht um ein Buch zu machen. Naja nicht ganz, eigentlich braucht man dazu noch etwas mehr. Und was genau und vor allem das Wie, habe ich gestern in einem Workshop bei Anna und Nadine im PEPH in Wien gelernt.

Am Tisch erwarteten uns bereits unsere Arbeitsmaterialien, um unser eigenes Notizbuch zu machen. Dazu braucht man dickes und dünnes, farbiges Papier, Papier für die Fülle, eine Buchbindenadel, eine Ahle, Faden, ein Falzbein und Papierklammern. Und los gehts…

Nachdem wir uns für unsere Farben, ich wählte zweimal das dunkle Blau, ausgesucht hatten, ging es ans falzen – oder um es einfacher auszudrücken – jedes Blatt einfach in der Mitte falten.
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Tja bis jz eigentlich noch ganz einfach und es geht auch einfach weiter.(Ich hatte es mir ja viel komplizierter vorgestellt) Nun muss man jede Seite mit der Ahle am Bug mit Löchern füllen, um diese später zusammennähen zu können. Glücklicherweise haben wir dafür eine Vorlage bekommen, ansonsten wäre das bei mir das reinste Chaos geworden.
IMG_2128_1.jpgWenn man mit diesem Schritt fertig ist, sollte es ungefähr so aussehen…

IMG_2129_1.jpg…und dann beginnt der Nähteil. Ich dachte ja, dass es nur eine Art und Weise gibt, um Bücher zu binden. Tja falsch gedacht, es gibt zahlreiche und wir haben mal eine gelernt. Nachdem nähen, mit einigen Steinchen im Weg (Knoten im Faden, durchgerissene Zettel…), fehlte nur noch die Gestaltung des Covers und im Endeffekt sieht meines so aus…*stolzbin*
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Ich bin richtig stolz auf mich und habe auch Lunte gerochen. Glücklicherweise sind weitere Workshops geplant, wo man auch die anderen Näharten kennenlernen kann. Wer nicht „so lange“ warten will, kann auch am Freitag, 11.12.2016, ab 10:00, zum Adventmarkt der Angewandten in Wien schauen, denn dort ist Anna mit einem Stand vertreten und verkauft Sets, sowie Anleitungsbücher zu den unterschiedlichen Stichen.
Den Workshop kann ich nur Wärmstens weiterempfehlen, da die beiden sich nicht nur sehr gut auskennen, sondern sich auch auf jeden einzelnen konzentrieren, wodurch man nicht nur das Gefühl bekommt, willkommen zu sein, sondern sich auch nicht mit einer neuen Aufgabe im Stich gelassen fühlt oder Stress bekommt, weil man vielleicht nicht so schnell ist, wie die anderen.

Das 1. Türchen

Das erste Türchen am Adventskalender ist immer etwas Besonderes. Man weiß nie was sich dahinter verbirgt, der Countdown bis Weihnachten hat endlich begonnen und man kommt schön langsam in Weihnachtsstimmung, auch wenn das Wetter noch nicht so ganz mitspielt.
Dieses Jahr habe ich mehrere Adventskalender und möchte euch meine 4 Lieblingskalender vorstellen.

Der erste ist mein Klassiker, den meine Schwester und ich schon seit Jahren haben. Es muss dieser sein. Einerseits wegen der Schokolade, die echt lecker ist und zweitens weil wir nicht so ganz einsehen, warum wir für einen Süßigkeiten Kalender mehr als 7 Euro zahlen sollen.
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Dieses Jahr habe ich auch einige virtuelle Kalender, von denen ich euch 3 vorstellen möchte.

Momentan experimentiere ich viel mit meiner Ernährung, um herauszufinden , was mir gut tut und was nicht. Dabei bin ich auf TCM (Traditionell Chinesische Medizin) gestoßen. Unter den diplomierten Damen, denen ich auf ihren Blogs folge, ist auch Anna Reschreiter, die zusammen mit Kolleginnen, einen Gewürz-Adventskalender erstellt hat.
Jeden Tag stellen sie ein neues Gewürz vor. Erzählen dabei dessen Geschichte, Wirkung laut TCM und es gibt auch ein Rezept. Ein gelungener Weg um sich mit Gewürzen auseinanderzusetzen, wenn man, so wie ich, nicht nur mit Salz und Pfeffer würzen will. (P.S. Man kann sich noch auf ihrer Website anmelden.)

Einen anderen Adventskalender folge ich via FB – dem Blogadventskalender. Hier stellen unterschiedliche Blogger verschiedene Inhalte zur Weihnachtszeit online. Heute war ein Sweet Table, gestaltet von Miss V. hinter dem ersten Türchen versteckt. Ich bin schon auf morgen gespannt.

Auch den dritten Kalender findet ihr auf FB – Leones Adventskalender.
Vor einigen Wochen habe ich euch schon meinen Lieblingseissalon – Leones- vorgestellt. (Sogar jz im Winter hole ich mir hin und wieder ein Eis, weil es einfach so lecker ist!) Auch sie haben einen Adventskalender, wo man etwas Gewinnen kann. Ich hoffe, es ist auch mal eine Kugel Eis dabei…Oh und sie haben ein paar neue Produkte für die Winterzeit – Waffeln und heiße Schokolade, sowie zwei neue Eissorten – Zimt und Granatapfel. Das muss ich alles so schnell wie möglich probieren!

Ich wünsche euch eine schöne und hoffentlich stressfreie Weihnachtszeit!

bussal Anja