Übersiedelung

Hallo ihr Lieben!

ja ich bin mal wieder übersiedelt, aber dieses Mal mit meinem Blog! Ab jetzt findet ihr mich unter www.writtenbyanja.at 🙂

bussal anja

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Bitte nicht singen!

Diesen Satz habe ich wohl schon dutzende Male von meiner Schwester gehört. Aber es gibt auch eine Neuverfilmung dessen Titel so lautet und genau das führt mich zu meinem heutigen Artikel…nach St. Wolfgang ins Weiße Rössl!
In meiner Kindheit habe ich oft mit meiner Oma die Peter Alexander Filme gesehen und kannte daher das Weiße Rössl schon seit meiner frühen Kindheit. Allerdings war mir damals noch nicht bewusst, dass es dieses Hotel tatsächlich gibt. Dies hat sich allerdings schnell geändert, aber damals war es mir nicht klar, dass ich jemals in dieses Hotel kommen sollte. Als meine Schwester und ich letztes Jahr jeder einen Gutschein von Connex für eine Nacht in einem Hotel gewonnen haben, wussten wir noch nicht, mit wem und wohin wir damit reisen sollten. So dachten wir uns, dass wir unsere Mum damit zu Weihnachten überraschen könnten. Nachdem wir uns die möglichen Hotels  durchgesehen haben, war uns schnell klar, dass wir ins Weiße Rössl möchten und ich glaube unsere Mum hat sich auch sehr darüber gefreut.
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Da die Gutscheine für je 2 Personen waren, hat sich unsere Mum dazu entschlossen auch unsere Tante Mrs. S. mitzunehmen und letztes Wochenende war es dann soweit – es wurde gepackt, die Koffer ins Auto geschichtet und los gings Richtung Salzburg.
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Meine Schwester und ich wollten wieder mal nach Salzburg, weil wir schon sehr lange nicht mehr dort waren. Nach einem Spaziergang durch die Getreidegasse machten wir einen kleinen Stop bei Tomaselli (leckere Kuchen!) und danach ging es weiter durch die Altstadt. Natürlich fuhren wir nicht weiter, ohne in das eine oder andere Geschäft reinzuschauen.
Am Nachmittag kamen wir in St. Wolfgang an und machten uns gleich mal auf den Weg zum Seebereich der zum Hotel gehört. Das beste daran ist, dass es eine Art schwimmende Terrasse aus Holz gibt und darin ist unter anderem ein Pool integriert. Es war so wunderschön im Pool zu schwimmen und das quasi im See und mit den Bergen vor der Nase.
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Zum Gutschein gehörte auch die Bedingung, dass man ein 4 Gänge Abendessen und ein Frühstück nehmen müsste. Dies hat uns nicht gestört, denn momentan ist noch nicht viel los in St. Wolfgang und das Essen ist unglaublich lecker dort! Beim Abendessen konnte man immer zwischen zwei Gerichten bzw. drei bei den Hauptspeisen wählen.
Mein Menü sah folgender Maßen aus:
Begonnen habe ich mit einem Hugo begleitet von Brot und Butter

Der erste Gang war eine geräucherte Entenbrust mit Kohlsprossen und Cranberries

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Als nächstes bekam ich eine Tompinambur-Birnensuppe

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Bevor wir unseren Hauptgang bekamen, servierte man uns einen gemischten Salat – das Dressing war superlecker!
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Beim Hauptgang entschied ich mich für Lauchravioli mit Fisolen

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Bis jetzt war das Essen schon umwerfend gut, aber das Dessert – ein Brandteigkrapferl – toppte alles!

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Die nächsten beiden Tage verbrachten wir mit Ausflügen zum Schwarzensee, Bad Ischl und Gmunden, sowie ein paar gemütliche Stunden im Spa- Bereich

 

Der Balkon muss grün werden!

Das ist mein Motto, seit dem ich letztes Jahr in meine neue Wohnung gezogen bin. Aber da war grad Hochsommer, dann Herbst und der Winter. Nicht gerade die idealsten Bedingungen, um meinen Balkon auf zu peppen. Allerdings muss ich gleich dazu sagen, es ist jz kein “richtiger“ Balkon, sondern ein französischer Balkon. Was so viel heißt, dass ich ein Blechbrett habe und ein Metallgerüst, in türkis. Tja, hört sich nicht besonders einladend an, oder?

Aber das soll sich ändern! Heute ist wiedermal der erste Tag, nach grauen, grausigen Tagen, wo man die Sonne nur erahnen konnte und siehe da mein grüner Daumen ist wieder topfit! Also hieß es diesen Morgen – ran an die Planung!
Ich brauche immer irgendwelche Bilder, damit ich mir etwas besser vorstellen kann, also habe ich mal meinen Bleistift und Finliner geschnappt und losgelegt…
Darf ich vorstellen mein Balkon…
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Somit hätten wir mal die Grundlage. Schritt 2 – Was will ich eigentlich haben?
Auf alle Fälle Lavendel!  Und natürlich Kräuter. Es gibt nichts besseres als frische Kräuter im Salat oder anderen Gerichten, oder einfach auf’m Butterbrot. Nur welche? Hier mal meine Top 5…

kräuter.jpegSoweit so gut. Aber irgendwie hätte ich auch gerne etwas Gemüse oder Obst. Wie in einem richtigen Garten halt. Aber das Platzproblem….da muss was platzsparendes her! Ich dachte da so an Tomaten (die dann hoffentlich besser aussehen, als auf meiner Skizze), Erdbeeren und Pflücksalat…
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Mhm also die Wunschliste wäre ja schon mal gut bestückt. Jz gehts aber ans Eingemachte – wie soll ich das alles unterbringen?! Diesbezüglich hab ich mal im Internet herumgesucht und siehe da, ab morgen gibts bei Tschibo Garten/Balkon – Utensilien. Ich hab mir gedacht, ich werde die Pflanzentaschen nehmen – ich kann sie am Gitter festmachen und pro Tasche 4 Pflanzen unterbringen. Das würde sich ideal ausgehen. Und die Anzuchtssets für Tomaten und Erdbeeren werde ich auch ausprobieren. Das Einzige, das mir noch Probleme bereitet, ist der Pflücksalat. Ich würde ihn gerne in eine normale längliche Pflanzenboxdings geben, aber ich bin mir nicht sicher, ob das Blechdings stark genug dafür ist. Eine Alternative wäre einzelne Blumentöpfe zu kaufen, die man aufhängen kann. Aber das wird dann wirklich mühsam. Mhm mal schauen, vielleicht fällt mir noch eine Lösung ein. Glücklicherweise gibt es ja noch die Märkte, um frischen Salat zu bekommen! 😉

Gebt mir ein A!

Und so war es auch dann auch bei der März-Buchstaben-Losung von 12 Letters of Handmade Fashion. Dieses Mal hatte ich schon mehr erste Ideen, aber die Entscheidung fiel mir sehr schwer…ein Kleid oder ein Mantel im A-Schnitt, irgendwas mit Abnähern, ein apfelroter oder azurblauer Stoff…Von den Ideen her ist schon mal klar, dass ich definitiv etwas nähen wollte. Aber wie es oft so läuft, wurde es dann etwas komplett anderes.

Beim schmökern meiner Lieblingsblogs bin ich auf eine Sew Along Aktion von Seemannsgarn gestoßen. Bei diesem Sew Along machen wir einen Wind-Wetter Parka nach einem Schnitt von Lotte&Ludwig. Als ich ihre drei, bereits gefertigten, Parkas sah, dachte ich nur, „Oh mein Gott so einen will ich auch!“Gesagt getan, naja noch nicht ganz 😉 Ich habe mir mal den Schnitt besorgt und verfolge ihre wöchentlichen Posts hierzu. Heute habe ich meine Stoffe bestellt. Aber gut, mehr dazu, wenn ich fertig bin (hoffentlich ).

Der Grund für mein Ausholen liegt eigentlich darin, dass ich mir dann dachte, für die 12 Letters Aktion nichts zu nähen. Einerseits aus Zeitgründen und andererseits aus Kostengründen. Wie die meisten ja wissen, sind Stoffe und Zubehör leider ziemlich teuer.
Tja, dann ging das Denken wieder von vorne los und bald kam mir zum Glück auch die richtige Idee – Armstulpen! Ich liebe sie – sie sind weich, stylisch und superwärmend. Vor allem, wenn man, wie ich, viel Zeit vorm PC wegen seiner MA-Arbeit verbringt. Bei der Farbwahl war ich dann um einiges schneller – die Stulpen sollten grau werden (passt überall dazu) und dazu eine maritime Stickerei in dunkelblau. Ungefähr so wie bei meiner Ipad Hülle…
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Grau sind die Stulpen schon geworden, nur aus der geplanten Stickerei wurde nichts. (So viele spontane Entscheidungen habe ich schon lange nicht mehr getroffen!) Ich wollte lieber ein weiteres Unikat haben – also wurde es ein rotes Herz. Gestrickt habe ich die Stulpen in glatt rechts und die Herzen habe ich mit einem Maschenstich gefertigt. (ist der Einfachste den ich kenne 😉 )

Schneiderlein to be

Dieses Jahr hat eine befreundete Bloggerin, Selmin von Tweed&Greet, ein Projekt mit 11 anderen Bloggern gestartet – 12 Letters of Handmade Fashion. Dabei geht es darum, dass jede von ihnen einmal am Anfang des Monats einen Buchstaben des Alphabets zieht und bis Ende des Monats soll man dann ein Kleidungsstück oder Accessoire mit diesem Anfangsbuchstaben erschaffen. Technik ist egal, hauptsache der Buchstabe kommt in irgendeinem Aspekt des Projekts vor.

Als ich davon hörte war ich begeistert, aber auch ängstlich, da ich seit der Unterstufe (und das ist echt schon ewig her) nichts mehr genäht habe. Darum habe ich mir gedacht, ich fang mal klein an und hab zwei kleinere Sachen im Jänner genäht – einen Teddy für eine Freundin (er wurde Bruno getauft) und eine Hülle für mein Notizbuch. (Der Buchstabe für Jänner war übrigens das „W“)

Anfang Februar hat dann Laura von Tagträumerin den nächsten Buchstaben gezogen – „J“. Im ersten Moment dachte ich mir nur so – „Ach du sch****! Was soll ich denn damit anfangen?!“
Beim Stöberin im Internet fand ich dann die Lösung – Jersey. Motiviert machte ich mich dann auf zum Stoffsalon in Wien, wo ich immer meine Stoffe einkaufe und fand ein schönes Schnittmuster für ein Kleid von Schnittreif.
Mit vollem Tatendrang im Gepäck fuhr ich nach Hause (ich hab keine eigene Nähmaschine) und nachdem Waschen gings dann mal ans zuschneiden und der Entzifferung der Morsezeichen auf dem Schnittbogen.
So und dann saß ich da, voller Tatendrang, Stoff (richtig) zusammengelegt, Faden eingefädelt und Fuß auf dem Pedal…Tja schön und gut, nach ein paar Zentimetern sah ich mir das Ganze mal an und entdeckte ein ziemliches Problem…der Unterfaden hatte ein riesiges Chaos angerichtet und ich hatte keine Ahnung wie ich das wieder hinkriegen sollte. Nach ein paar Versuchen gab ich auf und wartete auf meine Mum (alias Hudini), bei ihr hats dann natürlich gleich geklappt.
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So ging es dann Schritt für Schritt durch die Anleitung und siehe da, es ist sogar was geworden 😀 und es passt mir sogar! (Wir sollten mal in der Schule ein T-Shirt nähen, Stoff und Schnitt haben ja gepasst, nur die Größe irgendwie nicht…-.‘-)
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Ich bin richtig stolz auf mich und definitiv nächsten Monat wieder dabei!

 

 

Pizza Amore

Seit ein paar Monaten versuchen wir, d.h. meine Schwester, meine Cousins, bessere Hälften und ich, einen Termin zu finden, wo wir alle mal in Wien essen gehen. Wir leben zwar alle schon einige Zeit hier, haben es aber noch nie geschafft uns zu treffen. Doodle sei Dank klappte es schließlich letzten Freitag, wobei zwei von uns wegen der Grippe leider nicht kommen konnten.

Als es darum ging ein Lokal auszuwählen, schlug ich das Riva im 9. Bezirk vor, da es mir von zwei guten Freundinnen empfohlen wurde und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht!

Als Vorspeise wählten wir die beiden gemischten Platten, dir wir untereinander aufteilten. Á la Ellbogentechnik natürlich 😉
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Danach ging es an die Pizza. Ich war mir nicht sicher ob ich eine Pizza Rosso, die die man bei uns normalerweise bekommt, also mit Tomatensauce, oder eine Pizza Bianca, ohne Tomatensauce, bestellen soll. Ich hatte Letztere mal am Gardasee gegessen und sie war wirklich gut, allerdings blieb ich bei der allbekannten, klassischen Pizza.
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Die Pizza sieht zwar vl klein aus, aber durch den flaumigen Teig und den dickeren Rand sättigt sie vollends. Und das Beste – sie verwenden echten Mozzarella und nicht den Industriekäse, den man sonst oft bekommt.
Meine Schwester und ich waren in Esslaune und so bestellten wir uns noch ein kleines Dessert- Vanilleeis mit Beeren- sehr lecker!
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